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Hallo. Dies ist der Teil unserer Website, in dem wir auf das Thema Geocaching eingehen. Diese Einstiegsseite bietet hauptsächlich Nicht-Geocachern die Möglichkeit, etwas über unser Hobby zu erfahren.

Die Infos zum Geocachen sind im FAQ-Stil aufgebaut. Sollten diese euren Wissensdurst nicht stillen, dann schreibt eine eMail an folgende Adresse: crew[at]nippes-crew.de


Was ist Geocaching?
Was macht das Geocachen interessant?
Seit wann gibt es Geocaching?
Was wird dafür benötigt?
Wie läuft eine Suche ab?
Wie verstecke ich einen Cache?
Welche Arten von Caches gibt es?
Wie sind die Größen der Cachebehälter eingeteilt?
Was sind Travelbugs und Geocoins?


Was ist Geocaching?

Geocaching ist im Prinzip ein Hobby für alle, die sich gerne in der Natur bewegen, Rätsel lösen, vor ein paar Kilometer Fußweg nicht zurückschrecken und ist ein durch das GPS (Global Positioning System) gestützter Outdoorsport.
Das Prinzip ist relativ einfach: Jemand versteckt irgendwo einen Behälter, den sogenannten Cache. In diesem befindet ein Logbuch, außerdem wird der Behälter mit Tauschgegenständen gefüllt. Wenn der Behälter versteckt ist, wird das Versteck oder der Startpunkt in Form von Koordinaten im Internet veröffentlicht. Und wenn das geschehen ist, ziehen dann andere los und suchen dieses Versteck.
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Was macht das Geocachen interessant? Jeder Cache unterscheidet sich von den anderen. Sei es durch die Gegend, in der der Cache gelegt worden ist, oder durch seine Aufgabenstellung oder durch schön ausgewählte Verstecke. Wenn jemand eine schöne Gegend oder ein bestimmtes Fleckchen Erde kennt, die andere Leute besuchen sollten, dann wird das durch den Cache erreicht. Man begiebt sich an Orte, an die man vermutlich ohne das Geocachen nie gekommen wäre. Leute, die gerne Rätsel lösen, kommen beim Geocachen durchaus auf ihre Kosten. Die körperliche Betätigung ist eigentlich nur ein Nebeneffekt (zumindest sehen wir das so), wenn man mal von besonderen Caches absieht (wie z.B. Kletter- oder Tauchcaches).
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Seit wann gibt es Geocaching? Das GPS (Global Positioning System) ist ursprüglich eine militärische Erfindung. Die Signale wurden verschlüsselt, so daß zivile Geräte eine Genauigkeit von ungefähr 100m hatten. Nach der Abschaltung dieser Verschlüsselung im Mai 2000 konnte dann auch mit zivilen Geräten eine Genauigkeit von 10m und weniger erreicht werden. Dies war eigentlich auch der Startschuss für das Geocaching, denn kurz danach wurde auch schon der erste Cache versteckt. Dieser war auch so aufgemacht, wie es auch jetzt noch üblich ist. Ein Behälter, gefüllt mir Logbuch und Tauschgegenständen. Mehr zur Geschichte des Geocaching erfahrt ihr auf der geocaching.de-Website im Unterpunkt 'Über Geocaching.
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Was wird dafür benötigt? Grundlegend benötigt man einen Internetzugang und einen GPS-Empfänger. Im Internet hinterlegt man die Daten eines eigenen Caches und findet dort die Daten der Caches, die andere gelegt haben. Den GPS-Empfänger benötigt man für das Auffinden des Versteckes, des Startpunktes und der Zwischenstationen. Ebenso wird der Empfänger beim Verstecken eines Caches benötigt (logisch, oder?).
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Wie läuft eine Suche ab? Man sucht sich einen Cache im Internet in den Cache-Verzeichnissen heraus. Die Websites findet ihr auf unserer Linkseite. Man notiert sich die Koordinaten oder druckt die Cacheseite aus. Auf der Seite des Caches ist beschrieben, wie man den Cache findet bzw. welche Aufgaben man lösen muss. Ebenfalls ist dort angegeben, ob man bestimmtes Zubehör benötigt oder wie zugänglich der Cache ist. Manchmal befinden sich dort auch Fotos von der Umgebung des Versteckes, sogenannte Spoilerfotos.
Dann kann es eigentlich auch schon losgehen. Man begibt sich mit Hilfe des GPS-Empfängers zu den angegeben Koordinaten und beginnt dort mit den gestellten Aufgaben oder, wenn die angegeben Koordinaten das Versteck markieren, mit der Suche nach dem Behälter.
Behälter gefunden? Sehr gut. Öffnen. Tragt euch im Logbuch ein, damit nachvollzogen werden kann, daß ihr auch wirklich dort wart. Tauscht einen mitgebrachten Gegenstand gegen einen vorhandenen aus. Dabei gilt: Tauscht fair, gleichwertig oder besser. Und: Es muss nicht zwangsläufig getauscht werden. Wenn ihr nichts zum Tauschen dabei habt, dann loggt einfach nur den Fund des Caches. Danach wird der Behälter sorgfältig wieder versteckt.
Nicht gefunden? Passiert. Nobody's perfect.
Wieder zu Hause? Schön. Jetzt loggt ihr euch auf der Seite des Caches, egal, ob gefunden oder nicht. Notizen von Geocachern, die den Cache nicht gefunden haben, sind Hinweise für den Besitzer des Caches. Der wird im Zweifelsfall überprüfen, ob der Cache noch dort ist, wo er versteckt wurde. Denn bisweilen kommt es auch schon mal vor, daß ein Cache von Zufallsfindern entwendet wird.
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Wie verstecke ich einen Cache? Ein Versteck für einen Cache an einem geeigneten Ort gefunden? Gut. Behälter mit Logbuch und Tauschgegenständen füllen und diesen gut verpackt verstecken. Wenn ihr möchtet, könnt ihr nun noch Fotos vom Behälter selber oder dem Versteck machen. Auch zusätzliche Hinweise zum Versteck dürfen gemacht werden. Die Koordinaten mittels dem GPS-Empfänger speichern. Wenn der Cache mehrere Stationen hat, für die Koordinaten errechnet werden müssen, auch diese speichern und die entsprechenden Aufgaben erstellen. Gute Möglichkeit zum Abstellen der Autos? Am besten auch diese Koordinate speichern. Jetzt kann der Cache im Internet veröffentlich werden. Eingegeben werden die Koordinaten, die Schwierigkeit des Caches und die Aufgabenstellung. Und ihr müsst angeben, zu welcher Kategorie euer Cache gehört und welche Größe der Behälter hat. Außerdem solltet ihr auf eure Cacheseite schreiben, welche Tauschgegenstände ihr in den Behälter gelegt habt. Zusätzliche Hinweise, die das Versteck selber betreffen, werden verschlüsselt eingegeben, Bilder werden veröffentlicht. Wenn also jetzt der Cache veröffentlicht ist, können die anderen Cacher im Prinzip schon losziehen, um deinen Cache zu suchen.
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Welche Arten von Caches gibt es? Es gibt eine Reihe von offiziellen Cachetypen, welche bei geocaching.com verwendet werden. Die Cachegrafiken stammen ebenfalls von geocaching.com. Es gibt zusätzlich auch noch Unterkategorien, aber wir gehen zunächst nur auf die eigentlichen Typen ein.
Traditional Cache: Cachebehälter vorhanden, Behälter befindet sich an den angegeben Koordinaten und ist direkt oder mit einem Hinweis zu finden.
Multi-Cache: Cachebehälter vorhanden, besteht aus mehreren Stationen, an denen ebenfalls Behälter versteckt sein können. Die gängige Variante aber nennt sich 'offset', bei dem man die Hinweise für die nächsten Stationen von Schildern oder ähnlichem ablesen muss. Wenn der Multi aus mehreren Behältern besteht, findet man nur im letzten Behälter das Logbuch.
Virtual Cache: Kein Cachebehälter vorhanden. Die Gründe dafür sind bei dieser Art von Cache meistens, daß an der angegeben Stelle kein Behälter versteckt werden konnte oder an der angebenen Stelle zu viele Leute sind, die dem Cache zusetzen könnten.
Letterbox Hybrid: Das Letterboxing gab es schon vor dem Geocaching und ist dem Geocaching sehr ähnlich. Beim Letterboxing gibt es aber statt Koordinaten Hinweise, mit denen man zur eigentlichen Box kommt. Ein Letterbox Hybrid ist sozusagen ein Behälter, der sowohl eine Letterbox als auch ein Geocache ist. Im Behälter findet man einen Stempel. Dieser Stempel ist kein Tauschgegenstand, sondern damit stempelt man sich im eigenen Logbuch den Fund der Letterbox. Im Gegenzug stempelt man mit einem eigenen Stempel den Fund im Logbuch der Letterbox. Links zu Letterboxing-Websites findet ihr auf unserer Linkseite.
Event Cache: Solche Caches bietet dem Geocacher die Möglichkeit, sich mit anderen Cachern zu treffen. Dazu wird auf der Cacheseite der Zeitpunkt der Veranstaltung angegeben. Den Ort findet man, wie sollte es auch anders sein, mit den Koordinaten von der Cacheseite.
CITO Event Cache: CITO ist die Abkürzung von 'CacheInTrashOut'. Also übersetzt 'CacheReinMüllRaus'. Der CITO Event Cache ist eine Sonderform des Event Cache, man trifft sich hier im speziellen, um unsere Umwelt von gedankenlos oder mutwillig falsch entsorgtem Müll zu säubern. Einen Link hierzu findet ihr ebenfall auf unserer Linkseite.
Webcam Cache: Kein Cachebehälter vorhanden, hier muss man sich in den meisten Fällen von einer öffentlichen Webcam ablichtet lassen, was man am besten von einem Freund machen lässt, der zu Hause vor dem Pc sitzt.
Mystery Cache: Cachebehälter vorhanden, bei dieser Art muss man Rätsel lösen, um an die Koordinaten des Behälters zu kommen. Auch Caches, bei denen man vor der Suche ein paar 'Hausaufgaben' machen muss, fallen unter die Mystery Caches.
Locationless Cache: Kein Cachebehälter vorhanden, dieser Cache funktioniert genau anders herum wie ein Traditional Cache. Es ist ein gesuchtes Objekt angegeben. Wenn man solches gefunden hat, muss man die Koordinaten von der Stelle angeben, an der man das Objekt gefunden hat. Oftmals muss auch ein Foto vom Objekt gemacht und im Log abgebildet werden.
Earthcache: Dies ist genau die richtige Art von Caches, wenn man mehr über diesen Planeten erfahren will. Auf unserer Linkseite findet ihr den Link zur Earthcache-Website, wo ihr mehr zu Earthcaches erfahrt.
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Wie sind die Größen der Cachebehälter eingeteilt?

Micro: Sehr klein, meistens eine Filmdose einer 35mm Kleinbildkamera, man findet eigentlich nur das Logbuch (aufgerollte Papierstreifen) darin, Stift mitbringen!
Small: In diesem Behälter findet ein Logbuch bequem Platz, allerdings ist der Behälter nur für sehr kleine Tauschgegenstände geeignet. geocaching.com macht hier den Vergleich zu einer Sandwichdose.
Regular: In diesem Behälter ist jetzt schon mehr Platz für Logbuch und Tauschgegenstände. Einen ungefähren Anhaltspunkt zur Unterscheidung zwischen Small und Regular kommt von nightcaching.org: Small < 1,5 Liter > Regular.
Large: Wirklich großer Behälter, laut geocaching.com muss dieser 5 Gallonen (knapp 23 Liter) fassen.
Virtual: Eigentlich keine Behältergröße, da ja kein Behälter vorhanden ist. Der Vollständigkeit halber wird dieser Cachetyp hier mit aufgeführt, weil er bei geocaching.com ausgewählt werden kann, wenn man einen Virtual Cache gelegt hat.
Other: Caches, die nicht in die anderen Kategorien einzuordnen sind.
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Was sind Travelbugs und Geocoins?

Man erkennt Travelbugs an einer Marke aus Blech, vergleichbar mit einer Hundemarke. Auf dieser Marke ist eine Nummer eingestanzt, diese wird für das Loggen des Fundes benötigt.
Geocoins sind Münzen, auf der wie auf dem Travelbug eine Nummer zu finden ist.
Diese Nummern werden benötigt, um den Fund zu dokumentieren. Geloggt wird der Fund separat, beim Ablegen geschieht dies über den Log des Caches, in den der Travelbug / die Geocoin gewandert ist.
Der Besitzer des Travelbugs oder der Geocoin befestigt die Marke bzw. die Münze einem Gegenstand, z.B. an einer Figur. Dann erhalten der Travelbug bzw. die Münze eine Geschichte oder gewünschte Reiseziele, sie werden aktiviert und in einem Cache plaziert.
Cacher, die beim Fund eines Caches einen Travelbug oder eine Geocoin mit einer besonderen Aufgabenstellung finden, müssen sich überlegen, ob sie die Aufgabe erfüllen bzw. den Travelbug / die Geocoin in die gewünschte Richtung mitnehmen können.
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